Fortbildung-Erziehung.de

Dipl. Psychologin Margareta Müller

Elternbildung

Angebote für Kindertagesstätten, Gemeinden und Schulen

Es gibt viele Fragen und Probleme, denen sich Eltern in der Erziehung ihrer Kinder gegenübergestellt sehen. Die Erwachsenen haben häufig Schwierigkeiten, das Verhalten und die Sichtweise von Kindern zu verstehen.

Um den Eltern darin Hilfe und Unterstützung zu geben, möchte ich Ihnen hiermit das Angebot eines Elternnachmittag machen.

Themenvorschläge für einen möglichen Elternnachmittag sind unten aufgelistet. Beachten Sie auch die Beschreibung des Elternkurses „Starke Eltern – Starke Kinder ®". Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie die Themenvorschläge den Eltern bzw. Elternvertretungen zugänglich machen würden. Ich freue mich über Rückfragen Ihrerseits.

Die Preise für die Veranstaltungen erfahren Sie unter "Honorar".

Themen

"Aber Oma hats erlaubt!"
Wie gut, dass es Oma und Opa gibt!

Großeltern sind wichtig für ihre Enkelkinder und können oft gelassener sein als die Eltern. Manchmal haben sie aber auch ganz unterschiedliche Auffassung vom Umgang mit dem Kind. Wie sollen Eltern mit diesen Unterschieden umgehen? Wie sollen sich Großeltern verhalten, wenn sie gerne Partei für das Enkelkind ergreifen möchten?

Der Abend ist sowohl für Eltern als auch für Großeltern gedacht und soll den unterschiedlichen Generationen helfen einander besser zu verstehen und gute Lösungen für den Alltag zu finden, wenn wieder einmal Welten aufeinanderprallen.

"Ich weiß das, ich kann das, ich bin schneller als du!"

Mit Beginn des Schulalters wird "Können" für die Kinder sehr wichtig. Aber es geht um viel mehr als nur um Schulleistung. Sie wollen mit anderen mithalten, sich selbst organisieren und andere verstehen können. Sie beginnen sich von der oft phantastischen Weitsicht des Kindergartenkindes zu lösen und die Dinge zunehmend realistischer einzuschätzen. Diese Entwicklung bringt jedoch auch eine andere Seite mit sich. Ansichten von Erwachsenen werden in Frage gestellt, Grenzen werden häufiger überschritten, die Erwartung der Eltern und Lehrer werden oft nicht erfüllt. Der Abend soll sowohl den spannenden Entwicklungsschritten im Schulalter, als auch den auftretenden Schwierigkeiten gewidmet sein.

"Ich will das haben, ich brauche das!"
Erziehung in einer konsumorientierten Gesellschaft

Wer kennt sie nicht, die unerschöpflichen Wünsche nach Geschenken, Spielzeug und Süßigkeiten. Welche Bedeutung hat die Erfüllung oder Verweigerung von Konsumwünschen für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder? Wie können Eltern auf Konsumwünsche der Kinder angemessen reagieren, so dass sich die Kinder nicht als Außenseiter fühlen, aber andererseits lernen, dass man nicht alles haben kann.

"Immer diese Meckerei!"

Nörgeln und Meckern scheint zum Erziehungsalltag zu gehören. Die Kinder beschweren sich über die ständigen Ermahnungen der Eltern, die Eltern regen sich über die Motzerei der Kinder auf. Alle Beteiligten fühlen sich missverstanden und zu Unrecht angegriffen. Wie können Eltern diesen Kreislauf durchbrechen und zusammen mit ihren Kindern eine entspanntere Atmosphäre schaffen?

"Jetzt spiel doch mal alleine..."

Gesprächsnachmittag zum Thema Kinderspiel: Wann und wie können Kinder alleine spielen? Was hemmt sie und was fördert sie?

"Komm wir spielen"

Gedanken zum kindlichen Spiel -

Das Spiel hat für Kinder eine andere Bedeutung als für Erwachsene. Während Erwachsene vorwiegend zu Entspannung spielen, begreifen Kinder im Spiel die Zusammenhänge ihrer Welt und versuchen auf der Ebene des Spiels Lösungen für Probleme zu finden.

·         Woran lässt sich konstruktives kindliche Spiel erkennen, wie kann es gefördert werden?

·         Welche Formen kindlichen Spiels gibt es und wozu werden die einzelnen Spielformen genutzt?

·         Welche Bedeutung hat vertrödelte Zeit für das Kind?

-     Wie können Eltern Langeweile begegnen,

-    Wann und wie ist es sinnvoll, Kinder zum Spielen anzuregen?

"Manchmal stets mir bis zum Hals!"

Eltern zu sein birgt viele Belastungen in sich: Unruhige Kinder, anstrengende Tage und Nächte, hoher Organisationsaufwand, immer der gleiche Dreck Zuhause und dabei wenig Anerkennung und Hilfe.

Der Erfahrungsaustausch dieses Abends soll der gegenseitigen Unterstützung, aber auch der Besprechung von Fragen dienen:

  • Wie kann ich mich als Mutter/Vater gegen ausufernde Forderungen wehren, wie eigene Bedürfnisse durchsetzen?
  • Wie kann ich bei Schwierigkeiten in der Erziehung wirksamer reagieren?
  • Auf welche Weise kann ich die notwendige Anerkennung einfordern?
"Nein, nein ich will nicht!"

Sicherlich haben Sie schon mehrere Situationen erlebt, in denen Ihr Kind nicht so wollte wie Sie. Zu allen Ihren Vorschlägen und Wünschen hörten Sie plötzlich ein klares "Nein". Wie können Eltern auf die beginnende Willensentwicklung ihrer Kinder reagieren, um sich weder tyrannisieren zu lassen, noch den eigenen Willen des Kindes zu stark einzuschränken?

"Nicht wie meine Eltern"

Alle Eltern oder werdende Eltern versprechen sich irgendwann, dass sie ihre Kinder anders erziehen werden, als ihre eigenen Eltern das bei ihnen getan haben, und dass sie alte Fehler sicher nicht wiederholen werden. Aber leichter gesagt als getan: Plötzlich ertappen sich die Eltern, dass sie genau das tun und aussprechen, was sie bei den eigenen Eltern so gehasst haben.

An diesem Abend soll besprochen werden, wie Sie die Wiederholungsfalle vermeiden können, dabei sollen folgende Fragen im Vordergrund stehen:

  • Wie entstehen Verhaltensmuster in einer Familie und wie werden sie weitergegeben?
  • Wie können Eltern diese Muster in ihrer Beziehung zu ihren Kindern erkennen und überwinden?
"Wehr dich doch!"

Einerseits möchten wir unsere Kinder zu friedfertigem Verhalten erziehen, andererseits möchten wir nicht, dass sie immer die Unterlegenen sind. Wie können wir unseren Kindern helfen, sich auf sozial verträgliche Weise durchzusetzen?

"Wenn du nicht aufräumst, dann…"

Oft versuchen wir, bei unseren Kindern ein gewünschtes Verhalten hervorzurufen, indem wir Konsequenzen androhen oder Belohnung versprechen. Überlegungen und Tips im Umgang mit alltäglichen Machtkämpfen ums Aufräumen, Anziehen, Schlafengehen etc.

"Wenn Unordnung in Ordnung ist"

vom kreativen Chaos in Kinderzimmern und Kinderköpfen

Kinder haben eine ganz andere Vorstellung von Ordnung und Unordnung als Erwachsene - oft ein Reibungspunkt zwischen Eltern und Kindern. Warum lieben viele Kinder die Unordnung? Brauchen Kinder das Chaos? Wenn Un-Ordnung zum Problem wird: Wie sollen Eltern handeln? Wie werden Regeln im Familienleben getroffen?

 

"Woher nehme ich die Geduld?"

Alles, was ohne Kind ganz schnell erledigt ist, dauert mit einem oder mehreren Kindern unverhältnismäßig lange. Jede Arbeit wird mehrmals unterbrochen, jeder Einkauf durch die Entdeckungen der Kinder verzögert, wobei es schon viel Zeit kostet, das Kind zum Anziehen von Schuhe und Jacke zu bewegen. Meist wollen Kinder genau das Gegenteil von dem, was die Eltern wollen.

Ø      Handelt es sich dabei um Machtkämpfe oder sind die Langsamkeit und die vielen Störungen durch den Entwicklungsstand der Kinder bedingt?

Ø      Welche Möglichkeiten haben Eltern, auf dieses Verhalten der Kinder zu reagieren und dabei sowohl ihre eigenen Bedürfnisse als auch die der Kinder nicht aus den Augen zu verlieren?

Ø      Wie können Eltern den verschwenderischen Umgang mit Zeit, den die Kinder vorleben, für sich nutzen?

 

 

„Dich kenne ich nicht – ich gehe nicht mit“ - Kinder stärken „Nein“ zu sagen.


Die Warnung vor Fremden reicht als Schutz der Kinder nicht aus. Kinder werden manchmal auch von Menschen bedrängt, die ihnen vertraut sind. Außerdem haben sie ein völlig anderes Verständnis davon, wer ein Fremder ist, als die Erwachsenen. 
Welche Unterstützung brauchen Kinder, um das Selbstvertrauen zu entwickeln, entschieden „Nein“ zu sagen? 
Wie können sich Kinder gegenüber Erwachsenen wehren, die sie bedrängen? 
Welche Vorbereitung zum eigenen Schutz brauchen die Kinder, wenn sie selbständiger werden und häufiger alleine unterwegs sind.

Da rede ich mir den Mund fusselig

Bitten, Ermahnen und sogar Schimpfen - alles vergeblich, unser Kind hört einfach nicht zu. Will es nicht zuhören und mich damit ärgern? Welche Gründe haben Kinder, wenn sie auf "Durchzug" stellen? Wie können wir sie wieder erreichen?

Eltern und Tagespflege

Wie finde ich eine Tagesmutter oder einen Tagesvater? Auf was muss ich bei der Auswahl achten?

Mein Kind in zwei Familien
Wie kommt mein Kind mit zwei „Müttern“ zurecht?
Ärger mit der Tagesmutter? Wie beuge ich vor – was kann ich tun?
Eingewöhnung und Ablösung

Elternbedürfnisse - Kinderwünsche

 

Die Wünsche Interessen und Bedürfnisse von Eltern und ihren Kindern prallen im Alltag oft aufeinander. Häufig sind Unterschiede in den Erwartungen auf beiden Seiten Anlass für Streit. Im gemeinsamen Gespräch wollen wir sowohl die Bedürfnissen der Eltern als auch die Wünsche der Kinder in den Mittelpunkt rücken:
Was brauchen Kinder? Was brauchen Eltern? Wie komme ich meinen Bedürfnissen auf die Spur und wie bringe ich sie zum Ausdruck? Wie können wir entstehende Konflikte in der Familie lösen?
   

Erstgeborenes, mittleres, jüngstes Kind: Die Stellung in der Geschwisterreihe und ihre Bedeutung für die Kinder

Eltern berichten immer wieder von der Unterschiedlichkeit ihrer Kinder. Sind diese Unterschiede auf die Veranlagung der Kinder zurückzuführen oder spielt auch die Position als ältestes, mittleres oder jüngstes Kind eine Rolle? Oft bringen die Eltern eigene Erfahrungen mit einer Position ein und können z.B. das jüngste Kind am besten verstehen. Entsteht dadurch Ungerechtigkeit? Wie kann ich eine allzu große Festlegung der Kinder auf eine Rolle verhindern? Wie kann ich der Unzufriedenheit eines Kindes mit seiner Stellung in der Geschwisterreihe begegnen?

Fördern - Fordern - Überfordern

Für Kinder im Kindergartenalter gibt es eine Vielzahl von Förderangeboten, zum Beispiel im musikalischen und im sportlichen Bereich. Eltern möchten ihren Kindern optimale Entwicklungsmöglichkeiten bieten und auch im Hinblick auf die Schule nichts versäumen. Eine intensive institutionelle Förderung bedeutet aber für die Familien, ein Großteil ihrer Zeit zu verplanen. Die Möglichkeit zu freiem Spiel und spontanen Verabredungen nimmt ab.

  • Welche Förderung brauchen Kinder und wie kann eine solche Förderung aussehen?
  • Wie lernen Kinder im Kindergartenalter, was kann von ihnen gefordert werden?
  • Wie erleben Kinder stark strukturierte Zeit, wie Langeweile?
  • Womit sind Kinder überfordert und woran lässt sich Überforderung erkennen?
Gelassenheit im Alltag

 

Eltern zu sein birgt viele Belastungen in sich: Unruhige Kinder, anstrengende Tage und Nächte, hoher Organisationsaufwand, immer der gleiche Dreck Zuhause und dabei wenig Anerkennung und Hilfe.

Der Erfahrungsaustausch dieses Abends soll der gegenseitigen Unterstützung, aber auch der Besprechung von Fragen dienen:

·         Wie kann ich mich gegen  ausufernde Forderungen wehren, wie eigene Bedürfnisse durchsetzen?

·         Wie kann ich bei Schwierigkeiten in der Erziehung wirksamer reagieren?

Auf welche Weise kann ich die  notwendige Anerkennung einfordern?

 

Geschwister: Bindung und Rivalität

Eltern wünschen sich harmonische Beziehungen zwischen ihren Kindern, erleben aber immer wieder heftigen Streit. Entsteht Geschwisterliebe von selbst oder brauchen die Kinder dabei die Hilfe der Eltern? Was bedeuten die Streitereien der Kinder und wann und wie sollten Eltern eingreifen?

Gesunde Kindheit

Entwicklung und Förderung von Selbstverantwortung in Sachen Ernährung und Bewegung

Grenzen setzen, Grenzen achten

Im Alltag sind Kinder oft maßlos in ihren Wünschen und Erwartungen und sehr entschieden, wenn sie sich weigern, etwas auf Anforderung zu tun. Sie wollen meist das, was Eltern gerade nicht gewähren können. Grenzen setzen kostet oft Kraft im Erziehungsalltag, ist aber als Orientierungshilfe für die Entwicklung der Kinder wichtig. Dem Erwachsenen, der diese Grenzen vertreten muss, stellen sich manche Fragen: Welche Grenzen sind angemessen? Muss ich immer konsequent sein? Warum akzeptieren Kinder Regeln oft nicht?

Guten Tag „Kitty“ – die Macht der Marke


Auch wenn es abwegig erscheint – bereits im Kindergarten bestimmen Marken das Miteinander der Kinder. Das, was wer trägt, oder besitzt, wird sehr wohl von den Kleinen wahrgenommen und kommuniziert. Wie gehen Eltern mit dieser sehr frühen „Markenprägung“ der Kinder um? Ist es überzogen, Kindern Anziehsachen und Alltagsgegenstände von „Hello Kitty“, „Lili Fee“ und „Käpt’n Sharky“ vorzuenthalten? Was für ein Konsumverhalten lernen Kinder und welche sozialen Distinktionen zieht dieses Verhalten nach sich? Wie verhalte ich mich als Elternteil souverän und dennoch meinen pädagogischen Grundsätzen entsprechend?

 

Informationsabend zum Thema "Starke Eltern - Starke Kinder" ®

Haben Sie Interesse an dem Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“®? Sie haben die Gelegenheit, das Kurskonzept kennen zu lernen und einiges über den Inhalt und den Ablauf des Kurses zu erfahren. Außerdem können Sie mich als Referentin erleben und sehen, ob meine Art, die Fragen anzugehen und mein persönlicher Stil Ihnen zusagt.

Kinder verstehen
Die Entwicklung der Kinder zwischen 3 und 6 Jahren

Nach einer Einführung in die Entwicklungszusammenhänge dieser Altersgruppe, können Fragen besprochen werden, wie z.B.:

  • Welche Bedeutung haben Phantasiefiguren für die Kinder?
  • Wie sieht Zeiterleben für Kinder aus und warum trödeln sie?
  • Wie lernen Kinder in diesem Alter und welche Fragen sind ihnen wichtig?
  • Gibt es phasenspezifische Erziehungsprobleme und wie können Eltern ihnen begegnen?
Kinder wert-voll-machen - Die Bedeutung von Werten in der Erziehung

In Zeitschriften und Büchern zur Kindererziehung wird zunehmend die Bedeutung von Werten diskutiert: Werte als Orientierung, als Halt in einer sich schnell verändernden Gesellschaft, Werte als Gegengewicht gegen Gewalt oder Sucht. Dabei wird oft nicht deutlich, um welche Werte es geht. Welche Werte sind bedeutsam und wie wirken sie sich auf die Entwicklung der Kinder aus? Wie können Eltern Überzeugungen, die ihnen wichtig sind, ihren Kindern vermitteln? Besteht nicht die Gefahr, die Kinder allzu sehr festzulegen oder zu zwingen?

Kinderängste und -träume

Das Kindergartenalter ist eine Zeit lebhafter Phantasien. Die Kinder können Phantasiefreunde erfinden, aber auch sich durch Ungeheuer und Räuber bedroht fühlen. Oft begegnen ihnen diese Phantasiegestalten auch im Traum.

  • Welche Bedeutung haben Träume für die Kinder und wie sind die auftretenden Ängste zu verstehen?
  • Wie sollen Eltern auf die Ängste und Träume ihrer Kinder reagieren?
Loslassen - Wege in die Selbstständigkeit

Selbstständigkeit wird in der Entwicklung der Kinder als wichtiger Wert angesehen und von Erziehung zur Selbstständigkeit ist häufig die Rede. In diesem Zusammenhang stellen sich für Eltern viele Fragen:

  • Welche Form von Abhängigkeit ist normal, was sollte ein Kind schon selbständig erledigen können?
  • Entwickelt sich Selbstständigkeit von selbst oder braucht das Kind eine besondere Förderung?
  • Wie können Eltern ihr Kind vor Gefahren schützen und trotzdem eigene Wege gehen lassen?
  • Wie kommt es zu starker Anhänglichkeit der Kinder und wie sollen Eltern dieser begegnen?
Mit Kindern über den Tod sprechen


,,Tut das weh? Wacht man bald wieder auf? Kannst du auch sterben?“

 

Kinder kommen oft in unerwarteten Situationen mit schwierigen Themen. Der Tod ist für die meisten Erwachsenen ein schwieriges Thema. Wie können Erwachsene ihrer eigenen Scheu vor diesem Thema begegnen? Ab wann verstehen Kinder, was Tod bedeutet und welche Erklärungen können ihnen helfen? Wie reagieren Kinder auf die Trauer von Erwachsenen, wenn diese keine Kraft für Erklärungen haben?

Mütter und Töchter

Alle Frauen sind Töchter und haben ihre ganz persönliche Erfahrungen mit der Beziehung zwischen Mutter und Tochter gemacht. Oft wird gerade diese Beziehung, auch in der Literatur, als problematisch beschrieben. Es scheint daher besonders wichtig, den Blick zu erweitern und auch die positiven Seiten dieser besonderen Beziehung zu sehen. Viele Frauen sind auch Mutter und wenn sie eine Tochter haben, erleben sie die Mutter – Tochter Beziehung aus der anderen Perspektive. In diesem Gesprächskreis wollen wir uns Zeit nehmen für die vielen Fragen als Mutter und als Tochter:

  • Was unterscheidet die Mutter – Tochter – Bindung von anderen Beziehungen?
  • Welche Entwicklung durchläuft die Beziehung zwischen Mutter und Tochter im Laufe der Jahre?
  • Wie lässt sich die Beziehung zur eigenen Mutter/ zur eigenen Tochter verändern, wenn die Umgangsweisen miteinander als belastend erlebt werden?
  • Inwieweit fließen die guten oder weniger guten Erlebnisse mit der eigenen Mutter in das Leben mit der eigenen Tochter ein?
Pubertät - Die Kunst, einen Kaktus zu umarmen

Pubertät bedeutet für die Jugendlichen Abschied von der Kindheit, Neuorientierung, Identitätssuche, verbunden mit intensiven körperlichen Veränderungen. Die Pubertät ist eine Zeit der Krise, extremer Gefühlsschwankungen und heftiger Auseinandersetzungen. In dieser Zeit brauchen Jugendliche den Halt von Erwachsenen, auch wenn sie stark auf ihre Unabhängigkeit pochen. Nach einer Einführung in die Entwicklungsabläufe während der Pubertät werden konkrete Fragen und Probleme der Eltern besprochen.

Reagieren in Konfliktsituationen

Täglich müssen sich Eltern mit Konfliktsituationen auseinandersetzen: Die Kinder verweigern Verhaltensweisen, die den Eltern sehr wichtig sind oder lassen sich immer wieder Dinge einfallen, die die Eltern nicht akzeptieren können. Meistens müssen die Eltern dann sehr schnell reagieren und sind unsicher, was sie tun sollen. Sollen sie Konsequenzen androhen oder erpressen sie damit ihr Kind? Sind Strafen sinnvoll? Wie lernen Kinder, die Wünsche der Eltern zu respektieren, auch wenn sie sie nicht immer verstehen können? Welche Möglichkeiten gibt es, die alltäglichen Konfliktsituationen zu vermindern und den Streit nicht eskalieren zu lassen?

Schulfähigkeit

Nach einer Einführung in die entwicklungspsychologischen Phasen des Kindergarten- und Grundschulalters werden Fragen zur Einschulung besprochen, wie z.B.:

  • Welche Fähigkeiten braucht ein Kind für einen erfolgreichen Schulstart?
  • Welche Änderungen bringt die neue Schuleingangsphase und welche Anforderungen kommen durch diese Änderungen auf die Kinder zu?
  • Ist es sinnvoll, das Kind früher einzuschulen?
  • Wie kann eine gelungene Vorbereitung auf die Schule durch Elternhaus und Kindergarten aussehen?
  • Welche Schwierigkeiten können bei Schulbeginn auftreten und wie können Eltern sinnvoll darauf reagieren?
Sei doch nicht immer so… schüchtern, frech, unruhig…

Jede Mutter, jeder Vater entdeckt geliebte, aber auch ungeliebte Eigenschaften am eigenen Kind und wünscht es sich manchmal anders. Doch was steckt hinter diesem Wunsch? Erkennen wir möglicherweise uns und unsere Schwächen in unseren Kindern wieder, oder wecken sie Erinnerungen an andere Menschen? Wir wollen an diesem Abend Wege suchen, wie wir die Kinder mit ihren Eigenarten verstehen und akzeptieren lernen können, aber auch Hilfen zur Veränderung erarbeiten.

Sexualerziehung

Zärtlichkeiten, Doktorspiele, Selbstbefriedigung, „Ausdrücke“ ... kindliche Sexualität hat vielfältige Ausdrucksformen, die uns damit konfrontieren, dass Kinder nicht als Neutren, sondern als Junge oder Mädchen geboren werden. Schon im Säuglingsalter haben Kinder ihre eigene Sexualität.

  • Wie sieht die sexuelle Entwicklung von Kindern aus?
  • Wie gehe ich mit den sexuellen Ausdrucksformen meines Kindes um?
  • Wie spreche ich mit meinem Kind über diesen wichtigen Bereich in seinem Leben?
Starke Eltern - Starke Kinder

Nach einem Konzept des Deutschen Kinderschutzbundes

Das Ziel des Kurses ist es, mehr Offenheit, Klarheit und Humor in den Erziehungsalltag der Eltern hinein zu bringen, das Selbstwertgefühl der Eltern als Erzieher zu stärken und das gegenseitige Verstehen und die Kommunikation in der Familie zu verbessern. Die Rechte und Bedürfnisse der Kinder sollen gesehen und verstanden werden und Möglichkeiten zur Mitbestimmung und Mitgestaltung im Familienleben entwickelt werden. 
Das Angebot ist an alle Eltern gerichtet, es geht immer um die ganz alltäglichen Familiensituationen mit ihren schönen wie auch schwierigen Seiten, wie sie alle Eltern jeden Tag erleben. 
Der Blick ist auf die vorhandenen Fähigkeiten und Kräfte der Eltern wie auch der Kinder gerichtet und wendet sich nicht dahin, warum etwas schief gegangen ist oder wer schuld daran ist. 
Der Erziehungsstil, der vertreten wird ist weder autoritär noch antiautoritär, sondern anleitend. Das heißt, Eltern sollen und dürfen Eltern sein und haben die Rolle des Erwachsenen, der eine Vorbild, eine Orientierung für die Kinder ist. 
Den roten Faden bilden die fünf Fragen des Elternkurses:
1. Welche Wertvorstellungen und Erziehungsziele habe ich?
2. Wie kann ich das Selbstwertgefühl des Kindes stärken?
3. Wie kann ich meinem Kind helfen, wenn es Probleme hat?
4. Was mache ich, wenn ich Probleme habe oder: Wie drücke ich meine Bedürfnisse aus?
5. Wie lösen wir Konflikte in der Familie?

Begleitet werden diese Fragestellungen von Mottos, von alltagsphilosophischen Betrachtungen als Anregung zum Nachdenken. Es gibt an jedem Abend eine Einführung in die Inhalte des Abends. Diese werden in praktischen Übungen (Kleingruppenarbeit, Rollenspiel, Gespräch) veranschaulicht und in Bezug gesetzt zu der eigenen Lebenssituation der TeilnehmerInnen. Bei den behandelten Fragen wird es immer um die Erfahrungen der Eltern gehen, um ihren Erziehungsalltag. Mit Hilfe von Wochenaufgaben wird das erworbene Wissen auf die Alltagssituation übertragen, angewandt und geübt.
Die Grundlagen des Elternkurses wurden im finnischen Kinderschutzbund entwickelt. Die jetzige Kurskonzeption wurde auf dieser Basis weiterentwickelt und im Aachener Kinderschutzbund in zahlreichen Elternkursen erprobt. In den letzten Jahren hat er sich bundesweit auch außerhalb des Kinderschutzbundes bewährt.

Starwars Laserschwert und Filly Pferd… Wie umgehen mit den Spielwünschen von Jungen und Mädchen?


In einem bestimmten Alter lieben Kinder das Mädchen- oder Jungenspielzeug des Spielzeugmarktes - oft zum Leidwesen der Eltern. Wie lassen sich diese Wünsche verstehen? Welches Entwicklungsgeschehen ist im Hintergrund? Wir können Eltern gelassen bleiben und dennoch vielseitige Spiel - und Bewegungsformen fördern?

Taschengeld ab wann - schon für Kinder im Kindergartenalter?
  • Welches Verständnis haben Kindergartenkinder dem Geld gegenüber?
  • Wie können Eltern ihnen die Bedeutung des Geldes näher bringen?
  • Ab wann ist Taschengeld sinnvoll?
  • Was dürfen sich die Kinder davon kaufen?
Typisch Mädchen - Typisch Junge?

Sind Jungen von Natur aus aggressiver und Mädchen zurückhaltender? Welche Bedeutung haben eigene Rollenvorstellungen der Eltern und Erzieherinnen im Umgang mit Mädchen und Jungen? Wann entdecken die Kinder ihr eigenes Geschlecht, den Geschlechtsunterschied und welche Bedeutung hat es für sie, Junge oder Mädchen zu sein? Diese und andere Fragen und Probleme, die in diesem Zusammenhang auftreten, werden Thema dieses Abends sein.

Was Kinder brauchen: Frühe Anforderung und sinnvoll tätig sein

Was brauchen Kinder, um sich gesund zu entwickeln? Welche Anregungen, aber auch welche Anforderungen tun ihnen gut? Was dürfen Eltern von ihren Kindern fordern und wie sollten sie das tun? Für die Kinder ist es wichtig, das Gefühl zu entwickeln, sinnvoll tätig zu sein. Sie wollen Dinge in Gang bringen, sich Aufgaben stellen und Befriedigung über die Ausführung erleben. Wie können Eltern dieses Bedürfnis unterstützen und ein gutes Zusammenleben gewährleisten?

Wenn Kinder ausrasten…

Unsere Kinder zeigen aggressive Verhaltens­formen, die wir nicht wollen. Sie schlagen oft scheinbar ohne Grund oder aus nichtigem Anlass. Manchmal werden Kinder von mehreren anderen verspottet oder körperlich angegriffen. Wie lässt sich diese Aggressionsbereitschaft erklären, und was können wir tun, um unsere Kinder zu friedfertigem Verhalten zu erziehen?

Wenn Unordnung in Ordnung ist

Kinder haben eine ganz andere Vorstellung von Ordnung und Unordnung als Erwachsene – oft ein Reibungspunkt zwischen Eltern und Kindern. Warum lieben viele Kinder die Unordnung? Brauchen Kinder das Chaos? Wenn Un-Ordnung zum Problem wird: Wie sollen Eltern handeln? Wie werden Regeln im Familienleben getroffen?

Wie mache ich mein Kind stark?

In einer sich schnell verändernden Welt möchten viele Eltern ihren Kindern vor allem Stärke mitgeben, damit sie sich mit einem gesunden Selbstvertrauen auf neue Situationen einlassen und Schwierigkeiten begegnen können. Welche Unterstützung brauchen Kinder, um dieses Selbstvertrauen zu entwickeln? Wie können Eltern das Selbstbewusstsein ihrer Kinder stärken, damit diese

  • sich angemessen wehren können
  • sich Aufgaben zutrauen?
  • ihre Fähigkeiten realistisch einzuschätzen lernen?
  • ihre Ängstlichkeit überwinden können?
Wie werden Kinder (nachts) trocken?


Von den ersten Versuchen, die Windel weg zu lassen bis dass ein Kind auch nachts trocken ist, ist oft ein langer Weg. Manchmal gibt es Rückschritte.

Wie kommt es dazu, dass ein Kind schon vollständig die Kontrolle über seine Blase hatte und dann wieder einnässt?

Wie können Eltern ihre Kinder bei dem Prozess des Trocken Werdens unterstützen?

Was können Eltern tun, wenn Schwierigkeiten oder Rückschritte auftreten?

Wildes Kind - Sanftes Kind
Die Bedeutung des Temperaments für die Entwicklung des Kindes

Im Alltag beobachten Eltern große Verhaltensunterschiede bei ihren Kindern. Die Kinder werden mit Temperamentseigenschaften geboren, z.B. mit einer bestimmten Ausprägung von Aktivität oder mit der eigenen Art, auf neue Situationen oder Personen zuzugehen. Wie sie allerdings mit diesen Anlagen umgehen, ist abhängig von der Reaktion der Erwachsenen.

  • Darf mein Kind zurückhaltend sein und erlebt es diese Eigenschaft als positiv?
  • Wird Wildheit akzeptiert, aber auch in tragbare Bahnen gelenkt?
  • Welche Unterstützung brauchen Kinder, um sich im Einklang mit ihren Temperamentsanlagen zu entwickeln?
  • Welche Bedeutung hat mein eigenes Temperament für die Entwicklung der Kinder?
Wütende Eltern - Bockige Kinder

Unaufgeräumte Kinderzimmer, "freche" Antworten, lautes Geschrei: Im Alltag geschieht mehr als genug, was Eltern auf die Palme bringen kann. Die Kinder reagieren meist nicht einsichtig auf den Arger der Eltern, sondern oft bockig und erst recht provozierend, weil auch sie sich nicht recht verstanden fühlen. Leicht verlieren alle Beteiligten die Kontrolle, es wird laut geschimpft, manchmal rutscht auch die Hand aus. Ist es überhaupt möglich, in solchen Situationen gelassen zu bleiben? Wie können sowohl die Eltern als auch die Kinder lernen, ihren Ärger angemessen auszudrücken. Lässt sich Wut positiv in die Erziehung einbringen?

Demnächst:

Fortbildung
Hauen, beißen..., sich vertragen, Soziale und emotionale Entwicklung in den ersten drei Jahren

7.12. - 9.12.20, 09:00 - 16:00 Uhr, Kerpen Horrem

Fortbildung
Hauen, beißen..., sich vertragen, Soziale und emotionale Entwicklung in den ersten drei Jahren

26.1. - 27.1.21, 09:00 - 16:00 Uhr, Köln

Fortbildung
Hauen, beißen..., sich vertragen, Soziale und emotionale Entwicklung in den ersten drei Jahren

9.2. - 10.2.21, 09:00 - 17:00 Uhr, Kath. Akademie Schwerte