Fortbildung-Erziehung.de

Dipl. Psychologin Margareta Müller

Fortbildungsangebote für Erzieherinnen

Mit meinen Fortbildungsthemen möchte ich ErzieherInnen in ihren Fähigkeiten stärken, mit ihnen neue Blickwinkel erarbeiten und Raum zur Reflektion des beruflichen Alltags bieten. Dies ermögliche ich durch:

Ausgangspunkt und Grundlage der Fortbildung sind die Wünsche und Erwartungen der ErzieherInnen. Es ist möglich, die Themen einrichtungsintern für einen oder mehrere Tage zu buchen. Für Fortbildungsanbieter stelle ich gerne ein Themenangebot zur Verfügung, der Zeitumfang beträgt dann in der Regel 3 Tage.

Themen

„Seht mal, was ich alles (lernen) kann“ – Entwicklung in den ersten drei Jahren!

 

Die kindliche Entwicklung in den ersten drei Jahren ist phänomenal: In keiner anderen Lebensphase lernt ein Mensch so viel Neues Diese Fortbildung hilft, die frühkindliche Entwicklungsaufgaben besser zu verstehen und gibt praxisnahe Handlungshilfen für den Alltag mit Kleinkindern. Dabei werden Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie sowie der Bindungs- und Hirnforschung einbezogen, um unter anderem folgende Fragen zu beantworten:

  • Was bringen Kinder als Anlagen und Fähigkeiten mit und wie lernen sie?
  • Welche Bedingungen muss die Kita erfüllen, um dieses Lernen und Wachsen zu unterstützen?
  • Welche Rolle kommt dabei dem Spiel zu?
  • Welche Bedeutung hat Bindung im Alltag?

 

 

Auffällig unauffällig?

Auffällig unauffällig?

Stille und zurückhaltende Kinder in der Gruppe

 

Zurückhaltende Kinder fallen im Alltag einer lebhaften Gruppe nicht auf. Manchmal entsteht der Eindruck, dass sie in der Gruppe untergehen und zu wenig Beachtung erfahren. Es kann aber auch die Sorge entstehen, dass die Zurückgezogenheit der Kinder sich als auffällig erweist und die Entwicklung behindert.

Wie entsteht das zurückhaltende Verhalten und wie können Kinder, die eher still erscheinen, gut gefördert und begleitet werden? 

Welche Bedeutung hat das Temperament als angeborener Verhaltensstil für die Entwicklung dieser Kinder?

Wann erscheint zurückhaltendes Verhalten als normal und wie lässt sich eine Abgrenzung zu sozialen Ängsten oder anderen Auffälligkeiten vollziehen?

Welche Hilfe brauchen Kinder, die gehemmt oder ängstlich wirken und kaum sprechen, und wie kann eine gute Zusammenarbeit mit ihren besorgten Eltern aussehen?

 

Ziele:

·       Entwicklungspsychologischen Hintergrund und Bedeutung des Temperaments erfahren

·       Sicherheit erwerben in der Reaktion auf Zurückhaltung

·       Gemeinsame Verhaltensweisen von Eltern und pädagogischen Fachkräften verabreden

Hauen, beißen..., sich vertragen, Soziale und emotionale Entwicklung in den ersten drei Jahren

In den ersten drei Jahren entwickeln die Kinder viele sozialen und emotionalen Fähigkeiten. Sie werden jedoch  in manchen Bereichen  oft unterschätzt, in anderen Bereichen eher überschätzt. Es stellt sich die Frage, welches prosoziale Verhalten erwartet werden kann.

Um eine angemessene Förderung und Begleitung zu ermöglichen sollen Fragen zu sozialen und emotionalen Entwicklungsabläufen geklärt und konkrete Förderideen für den Alltag erarbeitet werden.

 

Trotz großer Entwicklungsschritte in diesem Bereich kommt es im Alltag oft zu handfesten Auseinandersetzungen oder zum (vom Erwachsenen aus gesehenen) grundlosen Hauen und Beißen. An den Beispielen der TeilnehmerInnen orientiert, werden folgende Fragen  thematisiert:

-         Was sind die möglichen Ursachen für diese Verhaltensweisen?

-         Was können ErzieherInnen in den konkreten Situationen tun?

-         Wie können die Kinder unterstützt werden, ihren Impulsen zu folgen ohne andere zu verletzen?

-         Wann ist es angemessen, von  Verhaltensauffälligkeiten zu sprechen und welche Erklärungs- und Reaktionsmöglichkeiten gibt es dann für die ErzieherIn?

-         Wie kann eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern zu diesen Themen ermöglicht werden?

 

Ist Spielen Bildung – Bildung ein Kinderspiel?

 

 

Frühkindliche Bildung ist ein wesentlicher Anspruch und Auftrag für die Arbeit in den Kindertagesstätten. Lange Zeit ist darüber vor allem in der Mediendiskussion die Bedeutung des Spiels kaum beachtet worden. Wie stehen Bildung und Spiel in der frühen Kindheit zueinander? Ist jedes Spiel auch Bildung oder wie muss ein Spiel sein, damit es zur Bildung des Kindes beiträgt? An Beispielen, Filmsequenzen und durch eigenes Ausprobieren werden wir dieser und den folgenden Fragen nachgehen:

  • Was sind neurologische Grundlagen für Spielen und Bildung und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den pädagogischen Alltag?
  • Wird Bildung spielerisch vermittelt oder eignet sich das Kind Bildung im Spiel selbsttätig an?
  • Welche Bedeutung haben Bildungsangebote in der Kita für die Spielentwicklung und Bildung der Kinder?
  • Wie können Kinder unterstützt werden, die von sich aus wenig spielerische Initiative zeigen?
  • Wie können Erzieher*innen mit sehr gleichförmigen Spielmustern umgehen, die kaum Variationen zeigen?
  • Welche Bedeutung kommt dem Draußenspiel zu und wie kann es praktisch gefördert werden?
  • Was sind gute Argumente für Bildung im Spiel, die auch Eltern überzeugen?

 

 

Resilienz: Was Kinder selbstbewusst und widerstandsfähig macht

Selbstbewusste und widerstandsfähige Kinder zu erziehen ist ein anerkanntes Erziehungsziel. Wie können Eltern und Kinder besonders auch in schwierigen Lebenssituationen im Bereich Selbstbewusstsein und Gesundheit unterstützt und begleitet werden? Auf Basis der Resilienzforschung werden folgende Fragen Themen der Fortbildung werden:

  • Was ist Selbstbewusstsein und wie entsteht es? Was brauchen Kinder und Erwachsene, um ein gutes Gefühl von sich selbst zu entwickeln?
  • Was ist Resilienz? Welche Bedingungen müssen gegeben sein, damit ein Kind auch unter risikoreichen Lebensumständen seine Fähigkeiten und Möglichkeiten ausschöpfen kann? Lassen sich die Vorraussetzungen dazu in der Kindertagesstätte oder in der Beratungssituation schaffen?
  • Was bewegt Eltern, obwohl sie das Beste für ihr Kind wollen, an ungesunden, das Kind beeinträchtigenden Verhaltensweisen festzuhalten? Welche Hilfe und Begleitung können die Eltern annehmen?
  • Welche Erziehungs- und Handlungsmuster haben die BeraterInnen und ErzieherInnen in ihrer Kindheit erlebt? Welche Menschen haben sie bestärkt und wie? Es geht um die Entdeckung eigener Fähigkeiten und Handlungsmöglichkeiten als Ausgangspunkt zur Förderung des eigenen Selbstbewusstseins und das der Kinder und Eltern.
  • Wie kann es gelingen, Kinder und Eltern, die von der Beraterin oder ErzieherIn als schwierig erlebt werden, anzunehmen und gut zu begleiten?
Von ungewöhnlich still bis bemerkenswert anders - Die Bedeutung des Temperaments für die Entwicklung der Kinder
Die Bedeutung des Temperaments für die Entwicklung der Kinder

Im Alltag beobachten ErzieherInnen große Verhaltensunterschiede bei Kindern. Diese Unterschiede sind nicht allein auf Erziehung oder Lebenssituation zurückzuführen. Die Kinder werden mit Temperamentseigenschaften geboren, z.B. mit einer bestimmten Ausprägung von Aktivität oder mit der eigenen Art, auf neue Situationen oder Personen zuzugehen. Wie sie allerdings mit diesen Anlagen umgehen, ist abhängig von der Reaktion der Erwachsenen. Darf das Kind zurückhaltend sein und erlebt es diese Eigenschaft als positiv? Wird Wildheit akzeptiert, aber auch in tragbare Bahnen gelenkt?

Inhalt des Seminars wird unter anderem das Bearbeiten folgender Fragen sein:

  • Welche Eigenschaften sind durch das Temperament bedingt?
  • Welche Unterstützung brauchen Kinder, um sich im Einklang mit ihren Temperamentsanlagen zu entwickeln?
  • Wie lässt sich eine Abgrenzung zwischen Temperament und Verhaltensauffälligkeit vollziehen?
  • Welche Bedeutung hat das Temperament der ErzieherInnen für die Arbeit mit den Kindern?
  • Wie können Eltern unterstützt werden, den Eigenschaften ihrer Kinder angemessen zu begegnen?

Demnächst:

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